Was listen ist

listen nimmt ein Gespräch im Raum auf und macht daraus ein sauberes, lesbares Transkript, mit dem du arbeiten kannst. Für dich, und für deine Agenten.

Das Problem

In Meetings, Workshops und Interviews entsteht das Meiste im Gespräch. Wer was vorgeschlagen hat, welcher Einwand kam, worauf man sich am Ende geeinigt hat: gesagt wird es einmal, aufgeschrieben selten. Ein paar Tage später bleibt eine ungefähre Erinnerung und die Frage, was eigentlich beschlossen war.

Eine Aufnahme allein löst das nicht. Zwei Stunden Audio hört niemand ein zweites Mal durch. Und die automatischen Transkripte, die man kennt, werfen alle Stimmen in einen Topf, verschlucken Namen und lesen sich, als hätte sie eine Maschine geschrieben. Genau da setzt listen an.

Was listen daraus macht

Du nimmst auf, listen macht den Rest. Aus der Aufnahme wird ein Transkript in ganzen Sätzen, nach Sprecher:innen getrennt und mit der Uhrzeit versehen, an der etwas gesagt wurde. Man liest es wie ein Protokoll, nicht wie eine Rohausgabe.

Matthias 12:04
Ich würde das Besprochene gern transkribieren und danach an die imus schicken, und an Jona und Felix.

Jule 12:19
Dann sollten wir festhalten, wer welchen Teil übernimmt, sonst geht das bis nächste Woche wieder unter.

Matthias 12:26
Einverstanden. Ich fasse die Punkte am Ende zusammen und wir gehen sie einmal durch.

Weil klar ist, wer was gesagt hat und wann, kannst du eine Stelle nachhören, statt sie zu suchen. Ein Klick auf eine Zeile springt im Audio genau dorthin.

Wie es zum Transkript kommt

Zwei Transkriptions-Engines hören dieselbe Aufnahme parallel: Deepgram und Voxtral. Beide machen unterschiedliche Fehler, keine ist überall die bessere. Danach führt ein Sprachmodell die zwei Fassungen zu einer zusammen und räumt auf, was eine einzelne Engine allein falsch verstanden hätte: die Sprechertrennung, die Namen, die abgebrochenen Sätze.

Das ist der Grund, warum das Ergebnis sich lesen lässt, statt nur korrekt zu sein. Die rohen Fassungen bleiben erhalten, das konsolidierte Transkript liegt als eigene Fassung darüber, und jede spätere Korrektur wird eine neue Fassung, nie ein Überschreiben.

Lesen, korrigieren, teilen

Das Transkript öffnest du im Browser. Beim Abspielen läuft die Ansicht mit und markiert die Zeile, die gerade läuft. Ein falsch gehörtes Wort besserst du direkt aus. Das ganze Transkript nimmst du mit einem Klick als Markdown mit, für eine Mail oder ein Dokument.

Teilen ist eine Entscheidung, kein Standard. Eine Aufnahme gehört zunächst dir. Willst du sie zeigen, legst du einen Lese-Link an: read-only, mit Audio, jederzeit widerrufbar.

Wo es läuft, und was privat bleibt

listen läuft auf Servern in der EU. Vor der ersten Sekunde Mikrofon steht die Zustimmung: Aufgenommen wird erst, wenn bestätigt ist, dass alle Beteiligten einverstanden sind. Vorher verlässt kein Byte das Gerät.

  • Eine Aufnahme ist privat, bis du sie teilst. Wer lesen darf, entscheidest du.
  • Beim Hochladen legst du fest, wie offen die Aufnahme sein soll.
  • Provider-Protokolle, Kosten und die hochgeladenen Rohteile sehen nur die Eigentümer:innen.

Die Zustimmung ist keine Formsache, sondern die rechtliche Ordnung der Aufnahme (§ 201 StGB). listen fragt sie deshalb vor dem Mikrofon ab, nicht danach.